Ohrengeräusche: Warum uns der Tinnitus heimsucht

Ohrengeräusche: Warum uns der Tinnitus heimsucht

26. Dezember 2018 Off By Robin Gerdsmeier

Mehr als 20 Millionen Menschen leiden unter Ohrengeräuschen. Je nach Grad der Ausprägung des Tinnitus unterliegen Betroffene einem starken Leidensdruck, der sich auf alle Lebensbereiche auswirkt. Und auch relativ schwach ausgeprägte Geräusche im Ohr werden oftmals als sehr belastend empfunden. Die traditionelle chinesische Medizin (kurz: TCM) hinterfragt die Entstehung von Ohrengeräuschen aus energetischer Sicht, was in vielen Fällen zur Lösung beiträgt, wie Sie hier nachlesen können.

Auslöser von Ohrgeräuschen aus Sicht der TCM

Zunächst möchte ich dringlichst darauf hinweisen, dass Ohrgeräusche Warnsignale des Körpers sind, die umgehend einer Behandlung unterzogen werden sollten! Je früher das Sausen, Pfeifen oder Klingeln im Ohr behandelt wird, desto größer sind die Heilungschancen.

Aus Sicht der TCM ist das Auftreten von Tinnitus das Ergebnis chronischer Energieflussstörungen im Körper. Kann Energie nicht frei fließen, kann folglich der Organismus nicht optimal versorgt werden und es treten warnende Symptome auf, wozu auch die plagenden Geräusche im Ohr zählen.

Oft lässt sich einer der drei folgenden Befunde als Auslöser für Ohrengeräusche ausmachen:

Am häufigsten ist eine Nierenschwäche zu beobachten, zudem sich die Nieren über die Ohren öffnen. Nachvollziehbar wird es auch daran, dass die Form der Nieren und Ohren ähnlich sind. Liegt eine Nierenproblematik vor, beginnen die Ohrengeräusche meist schleichend und die Geräusche verbessern sich, wenn mit den Händen Druck auf die Ohren ausgeübt wird. Äußert sich der Tinnitus als niederfrequenter Ton – ähnlich dem Wasserrauschen – ist dies ebenfalls einer Nierenschwäche zuzuordnen.

Plötzlich auftretende Töne sind hingegen meistens auf eine Problematik der Leber zurückzuführen, was gemäß der TCM als Leberfeuer bezeichnet wird. Hierbei steigt das Yang der Leber auf und es entsteht Leberwind. Die Ohrgeräusche werden in der Regel als laut und im Hochfrequenzbereich – ähnlich einer trillernden Pfeife – wahrgenommen und verschlimmern sich durch ausgeübten äußeren Druck auf die Ohren.

Etwas seltener, aber ebenso weitreichend als Auslöser für Ohrgeräusche ist die Schwächung des Milz-Qi, da dies die Bildung von zähem Schleim (Tan) hervorruft und die Energieleitbahnen verstopft.

Ursachen und Folgen von Ohrengeräuschen und Hilfe durch die TCM

Ohrengeräusche sind sehr unangenehm und beeinträchtigen Betroffene durch ihr Dasein oft sehr lange. Selbst geringe Schweregrade des Ohrgeräuschpegels können im Verlauf der Zeit zu einem leidvollen Hindernis des Wohlbefindens mutieren. Doch die Folgen von Ohrgeräuschen sind noch weitreichender, denn diese zusätzlichen Beschwerden sind keine Seltenheit:

 

– Bluthochdruck

– Schlafstörungen, Tagesmüdigkeit und Erschöpfung

– Kopfschmerzen und Migräne

– Konzentrationsstörungen und Gereiztheit

– Herzrhythmusstörungen

Die Ursachen von Ohrengeräuschen bzw. den entstehenden Energieflussstörungen sind vielfältig. So können zum Beispiel Stress, Überarbeitung und zu wenig Schlaf den unliebsamen Tinnitus auslösen.

Die Möglichkeiten einer Therapie der TCM sind oftmals sehr erfolgsversprechend. Dabei wird das blockierte Energiesystem harmonisiert und die Therapie mit Anregungen zu veränderten Lebensbedingungen ergänzt. Der Behandlungserfolg hängt jedoch immer von individuellen Faktoren ab. Ist das Ohrgeräusch stetig in gleicher Intensität und in gleichbleibender Frequenz zu hören, kann die Prognose etwas schlechter ausfallen.

Beachten Sie bitte, dass hier die Sichtweise der TCM geschildert ist, die mit Erkenntnissen der Schulmedizin nicht gleichzusetzen ist.

 

Gerne berate ich Sie ausführlich und individuell zu den Möglichkeiten der Beseitigung von Energieflussstörungen, die Ohrengeräusche verursachen können!